Workshop: Die richtige Sprache finden

von | Apr 10, 2018 | Content-Erstellung | 1 Kommentar

Texte für Unternehmen verfassen gehört zu den täglichen Aufgaben im Arbeitsalltag bei crosseye Marketing. Ob Texte für Facebook Postings, Websites oder E-Mails, Tag ein Tag aus sind wir mit Schreiben konfrontiert. Damit es in Zukunft etwas leichter von der Hand geht, haben Carina und ich (Anna) den Content Workshop „Corporate Language“ im blueLAB Graz von Doris Lind besucht.Corporate Languag mit Doris Lind

Mit einer kurzen Kennenlernrunde wurde der Workshop begonnen. Hier hat sich schon gezeigt, dass jeder Erfahrung im Bereich Content hat. Damit man in seinem Text auch die gewünschte Zielgruppe anspricht, muss zuerst die richtige Zielgruppensprache gefunden werden.

Wie uns von Dors Lind erklärt wurde, ist es wichtig sich einen Überblick zu verschaffen, über was man genau schreiben möchte, bevor man mit dem Text beginnt. Hilfreich ist es auch, die großen Themen zu notieren und dann die W-Fragen zu jedem Thema zu beantworten. Damit umgeht man die Gefahr, vom Hauptthema abzuschweifen.Corporate Language mit Doris Lind

Wenn das einmal geschafft ist, muss noch der richtige Sprachstil für den Text gefunden werden. Doris Lind hat uns hierzu die vier Grundstile nach Hans-Peter Förster vorgestellt. Man unterscheidet zwischen dem blauen, grünen, gelben und roten Schreibstil.

  • Blau – dieser Sprachstil ist kühl, sachlich und geradlinig. Er wird beispielsweise bei technischen Unternehmen oder Banken verwendet. Der blaue Typ liebt Zahlen, Daten, Fakten und informiert kurz und knapp.
  • Grün – hier wird Tradition, Sicherheit und Regionalität wiedergespiegelt. Dieser Sprachstil ist zum Beispiel ideal für familiengeführte Unternehmen oder alt-eingesessene Hotels.
  • Gelb – alles was mit Action, Adrenalin und Sport zu tun hat, fällt in diesen Stil. Er ist impulsiv, schnell, jung und will die Leser zum Tun anregen. Hier ist erlaubt etwas Humor miteinzubauen.
  • Rot – hier findet man jegliche Art von Gefühlen wieder, hauptsächlich positive. Der rote Sprachstil gibt den Lesern das Wir-Gefühl und vermittelt Freundlichkeit und Verbundenheit und ist wie gemacht für einen Newsletter.

Mithilfe der Grundstile kann man den Text auf die Zielgruppen abstimmen und lesefreundlich und verständlich formulieren. Natürlich muss man sich nicht immer auf einen Stil konzentrieren, es ist durchaus möglich die Stile zu kombinieren. Der Grundstil ist aber immer erkenntlich.Corporate Language mit Doris Lind

Am Ende des Workshops wurden wir noch über die häufigsten Wortfallen und Zauberworte belehrt. Wörter wie „spannend“ und „perfekt“ werden in den Texten viel zu häufig verwendet und diese sollte man dann doch lieber ersetzen, bevor die Leser einschlafen. 😉

Da ich mir grundsätzlich beim Schreiben nicht so leicht tue, bin ich wirklich sehr froh, dass ich bei diesem Workshop dabei war, um mir Tipps und Tricks zu holen, damit mir das Schreiben etwas leichter fällt. Die Grundlage, wie man eigentlich mit einem Text beginnt war hier für mich auch sehr wichtig. Da kann ich mir in Zukunft sicher etwas abschauen.Corporate Language mit Doris Lind

  1. Sehr schöner Artikel! Mittlerweile ist es echt schwer auf TikTok noch die Erfolge zu erzielen wie vor 2-4 Jahren. Wie…