Wie Hotels mit regionalem Genuss Gäste gewinnen!
Warum entscheiden sich Gäste für ein bestimmtes Hotel oder eine spezifische Region? In Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen und eines immer kritischeren Blicks auf das Preis-Leistungs-Verhältnis gewinnt ein Faktor zunehmend an Bedeutung: die Kulinarik.
Was früher als selbstverständliches „Beiwerk“ galt, entwickelt sich zum entscheidenden Buchungsargument – vorausgesetzt, es wird richtig in Szene gesetzt. Die aktuelle Kulinarikstudie 2025 der Österreich Werbung liefert dafür beeindruckende Zahlen und Erkenntnisse und untermauert die Aussage: Kulinarik als Reiseanreiz ist ein unterschätzter Erfolgsfaktor.
Ein Jahr später zeigt sich: Kulinarik spielt im Tourismus eine noch größere Rolle als damals angenommen. Neue Trends und Beobachtungen aus Gastronomie und Hotellerie geben Anlass, diesen Artikel noch einmal kurz zu aktualisieren.


Aktuelle Beobachtungen zum Buchungsgrund Kulinarik
Ich lasse mir jede Woche aktuelle News und Trends aus der Gastronomie und Hotellerie in Österreich schicken (von meiner KI, funktioniert wunderbar 😉)
Heute lese ich doch tatsächlich: Kochworkshops und gemeinsame kulinarische Erlebnisse liegen wieder im Trend. Gemeinsames Strudelziehen mit dem Chef des Hauses, regionale Kochkurse, Food-Erlebnisse mit Produzent:innen.
Und da denke ich mir: Moment einmal. Das habe ich doch genau so schon einmal gehört, gelesen, gesehen und vermarktet. Vor etwa 20 Jahren war das nämlich schon einmal ein Trend im Tourismus. Damals wurden in vielen Hotels Kochkurse, Cocktailmixen mit dem Barkeeper oder gemeinsame Küchenabende angeboten. Die Devise war „gemeinsam“.
Und dann ist es irgendwann wieder verschwunden. Genauso leise, wie es gekommen ist. Und jetzt ist es wieder da, als Trend!

Genau deshalb habe ich mir meinen Blogartikel zum Buchungsgrund Kulinarik noch einmal angeschaut. Vor rund einem Jahr habe ich hier darüber geschrieben, welche Rolle Kulinarik bei der Wahl eines Urlaubsziels spielt und warum gutes Essen für viele Gäste ein wichtiger Entscheidungsfaktor sein kann.
Ein Jahr später zeigt sich: Die Grundidee stimmt weiterhin – gleichzeitig verschieben sich einige Schwerpunkte.
Kulinarik wird stärker zum Erlebnis
Essen passiert nicht mehr nur im Restaurant. Immer häufiger wird Kulinarik selbst zum Erlebnis – etwa bei:
- Kochkursen
- Food-Touren
- gemeinsamen Aktivitäten mit Produzent:innen
Selbst ungewöhnliche Orte werden zur Bühne für kulinarische Erfahrungen. Museen, historische Gebäude oder besondere Landschaften werden bewusst in gastronomische Konzepte eingebunden.
Kulinarik wird damit mehr und mehr Teil des Urlaubserlebnisses – und nicht nur Teil der Verpflegung.
Regionalität wird noch wichtiger
Der Wunsch nach regionalen Produkten, traditionellen Rezepten und authentischer Küche nimmt weiter zu. Gäste interessieren sich heute stärker dafür:
- wo Lebensmittel herkommen
- wer sie produziert
- welche Geschichten hinter einem Gericht stehen
Familienrezepte, saisonale Zutaten und lokale Spezialitäten erleben deshalb eine Renaissance.
Das bestätigt auch eine Beobachtung aus dem ursprünglichen Artikel:
Kulinarik funktioniert besonders dann als Buchungsargument, wenn sie sichtbar gemacht und erzählt wird.
Gesundheit verändert die Küche
Ein weiterer Trend betrifft das Thema Ernährung. Viele Gäste achten heute stärker darauf, was sie essen und trinken. Dazu gehören zum Beispiel:
- proteinreiche Gerichte
- funktionale Lebensmittel
- probiotische Getränke
Speziell alkoholfreie Getränke und neue Getränkekonzepte spielen eine immer größere Rolle.
Qualität schlägt Masse
Ein spannender Trend zeigt sich besonders in Österreich: Ambitionierte Landgasthäuser und Restaurants mit klarer kulinarischer Linie erleben eine Renaissance.
Betriebe, die auf hochwertige Produkte und eigenständige Küche setzen, sind oft Monate im Voraus ausgebucht.
Gleichzeitig wird es für Gastronomiebetriebe ohne klares Konzept zunehmend schwieriger.

Damit entsteht ein interessantes Bild und das ist auch mein Fazit: Kulinarik bleibt ein wichtiger Faktor im Tourismus – aber die Erwartungen der Gäste entwickeln sich weiter.
Vier einfache Ideen, wie Kulinarik zum echten Urlaubserlebnis wird
Geschichten erzählen
Wer produziert die Zutaten? Woher kommt das Gebäck? Wer macht die Marmelade? Solche Geschichten machen Kulinarik lebendig.
Gemüse ernst nehmen
Ein kreatives vegetarisches Gericht kann schnell zum Lieblingsgericht vieler Gäste werden.
Getränke neu denken
Mocktails oder hausgemachte Sirupe können schnell zu einem echten Signature-Drink werden.
Kulinarik erlebbar machen
Strudel essen ist gut. Strudel selbst ziehen ist besser. Kleine kulinarische Erlebnisse – vom Kochworkshop bis zum Besuch bei Produzent:innen – bleiben Gästen oft länger im Kopf als das nächste 4-Gang-Menü.
Bei der Vermarktung deines Angebots können wir dich jederzeit sehr gerne unterstützen, speziell die Erstellung von Bewegbild ist im Bereich der Kulinarik ein riesengroßes Thema Videoerstellung für Social Media. Und wie du mit den richtigen Videos auf TikTok deine Gäste vom Scrollen zum Buchen bringst hat meine Kollegin Laura in ihrem Blogartikel zusammengefasst Vom Scrollen zum Buchen – TikTok Marketing

Du hast Fragen rund um die Veränderungen?
Melde dich gerne bei mir!
Edda Meraner
Projektteam- & Büroleitung

Die Erkenntnis: Kulinarik entscheidet über die Reisewahl
Die Ergebnisse der Studie sprechen eine klare Sprache:
- Für 45 % der deutschen und sogar 48 % der österreichischen Befragten spielt die Kulinarik eine Rolle bei der Entscheidung für ein Reiseziel.
- Nur für eine Minderheit ist das kulinarische Angebot sowohl bei der Reiseentscheidung als auch vor Ort unwichtig (15 % der Deutschen, 11 % der Österreicher:innen).
Noch aussagekräftiger: Bei der Frage nach gewünschten Urlaubserlebnissen stehen „regionale Speisen und Getränke“ auf dem Treppchen der meistgenannten Antworten – für deutsche Urlauber:innen auf Platz 3 (55 %), für österreichische Gäste sogar gemeinsam mit der Landschaft auf Platz 1 (62 %).
Doch da ist noch mehr:
- 22 % der Befragten haben schon mindestens einmal ein Reiseziel explizit wegen der Kulinarik ausgewählt
- Der Besuch eines traditionellen Wirtshauses/Gasthauses steht in beiden Ländern auf Platz 1 der gewünschten kulinarischen Erlebnisse (46 %)
- Das Preis-Leistungs-Verhältnis der österreichischen Gastronomie wird von 42 % der Deutschen und 50 % der Österreicher:innen als „eher gut“ oder „sehr gut“ bewertet
Quelle: Österreich Werbung

Was Gäste wirklich wollen: Authentische Erlebnisse & emotionale Geschichten
Die Gäste von heute suchen nicht nur Verpflegung – sie suchen Verbindung. Dass Kulinarik immer häufiger ein entscheidender Reiseanlass wird, zeigt sich auch im aktuellen Buchungsverhalten von Reisenden im Tourismus.
Essen verbindet. Immer schon. Und genau das macht Kulinarik im Tourismus so wertvoll. Es geht nicht nur um das, was auf dem Teller landet – sondern um das Gefühl dahinter. Um Kindheitserinnerungen, um regionale Geschichten und um Menschen, die mit Leidenschaft kochen und produzieren.
Wer das als Betrieb sichtbar macht, schafft echte Erlebnisse – und macht auf sich aufmerksam – und wird gebucht – und bleibt Gästen lange in Erinnerung.
Praxisbeispiel unserer Kund:innen
Das Reduce Gesundheitsresort setzt bewusst auf Gesundheitskulinarik, die nicht nur leicht und ausgewogen ist, sondern auch genussvoll inszeniert wird. Mit einem Fokus auf natürliche Zutaten und einer klaren, emotionalen Kommunikation rund um bewussten Genuss zeigt das Hotel Reduce Vital, wie sich Gesundheit und Kulinarik als starker Buchungsgrund verbinden lassen – ohne Verzicht, aber mit viel Geschmack. https://www.reduce.at/reduce-vital/hotel/kulinarik/
Besonders beliebt:
🍽 Ein Besuch im Wirtshaus
🍷 Eine Verkostung auf der Alm oder bei Produzent:innen
🍰 Die echte Kaffeehauskultur oder ein Blick in die Konditorei
Praxisbeispiel unserer Kund:innen
Beispielhaft zeigt der Almgasthof Teichwirt, wie man Gäste mit dem Einblick in eine authentische Konditorei begeistert. Hier wird nicht nur gebacken, sondern auch bewusst kommuniziert, welche Geschichten und handwerklichen Traditionen hinter den süßen Kreationen stehen. Kulinarik wird somit zum greifbaren Erlebnis und damit zum überzeugenden Buchungsgrund. https://www.teichwirt.at/almgasthof/konditorei/
Die Sehnsüchte lauten:
„Ich möchte wieder essen wie bei Oma.“
„Ich gönn mir im Urlaub ein echtes Backhendl.“
„Ich will wissen, woher mein Essen kommt – und wer es macht.“
Praxisbeispiel unserer Kund:innen
Wenn die Sehnsucht lautet „Ich gönn mir im Urlaub ein echtes Backhendl“, dann zeigt die Backhendlstation in Auffen eindrucksvoll, wie genau diese kulinarische Tradition emotional inszeniert werden kann: Mit klarer Positionierung und bewusster Kommunikation rund um ein regionaltypisches Gericht wird hier ein authentisches und unverwechselbares Genusserlebnis geschaffen, mit dem Rezept der Großeltern. https://www.backhendlstation.com/erlebnisgasthof/backhendl/

Die Herausforderung: Kulinarik wird nicht richtig inszeniert
Trotz dieser beeindruckenden Zahlen stehen viele Tourismusbetriebe vor einer zentralen Herausforderung: Kulinarik ist zwar vorhanden, wird aber nicht strategisch als Verkaufsargument genutzt. Woran liegt das?
- Mangelnde Inszenierung: Regionale Lieferant:innen werden oft nur aufgezählt, statt ihre Geschichte zu erzählen
- Fehlende Spezifizierung: „Wir bieten regionale Küche“ ist zu allgemein und austauschbar
- Versteckte Informationen: Wichtige Details zu speziellen Ernährungsformen (vegan, vegetarisch) sind schwer zu finden
- Fehlendes „Warum“: Gästen wird nicht vermittelt, warum sie ausgerechnet DIESEN Betrieb oder DIESE Region wählen sollten
Wir helfen dir gerne bei der Umsetzung deiner Kulinarik Strategie Beratung und Strategie im Tourismus
Praxisbeispiel unserer Kund:innen
Das Thermenhotel Vier Jahreszeiten beweist, wie man mit einer durchdachten Kommunikation rund um vegetarische und vegane Kulinarik punktet: Statt nur alternative Gerichte anzubieten, setzt das Hotel aktiv darauf, diese Vielfalt auch ansprechend zu vermitteln. Denn erst wenn Gäste klar und emotional abgeholt werden, entfalten solche innovativen kulinarischen Angebote ihr volles Potenzial als Buchungsgrund. https://www.jahreszeiten.at/essen-trinken/vegetarisch-vegan/
Die Lösung: Emotionale Genusskommunikation statt austauschbarer Menütexte
Deine Gäste wollen wissen, schmecken, fühlen, wo sie sind. Die gute Nachricht: Du hast bereits alles, was es dazu braucht – du musst es nur sichtbar & erlebbar machen.
Zeig deinen Gästen konkret, warum dein Angebot preislich wertvoll ist: „Wir verwenden regionales Fleisch aus nachhaltiger Produktion – dafür zahlst du vielleicht ein bisschen mehr, genießt aber echte Qualität und unterstützt aktiv die Region.“ So machst du Preis & Wert transparent und legitimierst höhere Preise durch Qualität und Regionalität.
Statt „regionale Zutaten“ lieber konkret:
- „Bio-Ei vom Hof Maier – 2 km entfernt.“
- „Marmelade – eingekocht vom Seniorchef.“
- „Käse vom Besuch in der Dorfkäserei – jeden Mittwoch mit Verkostung.“
Erzähle Geschichten, zeig Menschen hinter den Produkten, gib deiner Küche eine Bühne.
Die Regel lautet: Was ich nicht sehe, gibt’s nicht.

Praxisbeispiel unserer Kund:innen
Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie emotionale Genusskommunikation funktionieren kann, liefert das Naturhotel Molzbachhof mit seiner Linie Cook the Gart’l. Hier steht das Erlebnis im Vordergrund: Gäste werden eingeladen, Kulinarik nicht nur zu konsumieren, sondern direkt zu erfahren, etwa durch eigene Ernte und gemeinsames Kochen. Damit wird Genuss authentisch, emotional und unvergesslich. https://www.molzbachhof.at/genuss/cook-the-gartl/
Umsetzung in den verschiedenen Marketingkanälen
Die Inszenierung von Kulinarik lässt sich in all deinen Kommunikationskanälen strategisch umsetzen, wir starten mit der Website und dem Social Media Auftritt:
Website
| Maßnahmen | Empfehlungen / Fokus |
| Eigenen Bereich für Kulinarik erstellen | Genuss, Regionalität, Produkte in Szene setzen |
| Storytelling & Bilder integrieren | Geschichten erzählen & emotionale Ansprache |
| Direkte Buchungsmöglichkeiten für kulinarische Erlebnisse | Erlebnisse & Packages online buchbar machen |
| Integration von aktuellen Angeboten & saisonalen Highlights | Kulinarische Erlebnisse regelmäßig aktualisieren und mit saisonalen Themen bespielen |
Inspirationen aus der Praxis für die Website
Auf der Website zählt: Zeig, was dich besonders macht. Gäste wollen heute mehr als nur schöne Bilder – sie wollen spüren, was sie bei dir erwartet. Geschichten, Einblicke und echte Erlebnisse machen deine Website lebendig und schaffen Vertrauen schon vor der Buchung. Die gute Nachricht: Vieles hast du bereits – du musst es nur sichtbar machen.
Du willst mehr über Inhalte, die Gäste begeistern wissen? Dann schau doch gleich auf unserer Website nach Content Inhalte auf deiner Website
- Regionale Küche präsentieren: Eigene Seite mit Infos zu Produzent:innen, Lieferant:innen & Herkunft der Produkte – stärkt Regionalität & Nachhaltigkeit.
Praxisbeispiel unserer Kund:innen
Eine authentische Möglichkeit, regionale Kulinarik transparent zu machen, bietet das Hotel Lercher: Auf einer eigenen Seite werden bewusst die Lieferant:innen und Produzent:innen vorgestellt und es wird offen kommuniziert, woher die Zutaten kommen. Das stärkt nicht nur die regionale Identität, sondern unterstreicht auch den Anspruch an nachhaltige, glaubwürdige Genusskommunikation. https://www.hotel-restaurant-lercher.at/essen-trinken/restaurant-produkte-lieferanten/
- Kulinarik-Highlights sichtbar machen: Menü des Tages, Genuss-Abende oder besondere Rezepte als News oder Blogbeitrag aufbereiten – steigert Interesse.
- Menschen in den Mittelpunkt stellen: Gastgeber:innen, Küchencrew oder Produzent:innen kurz vorstellen – schafft Nähe & Persönlichkeit.
Praxisbeispiel unserer Kund:innen
Wie man Menschen bewusst in den Mittelpunkt kulinarischer Kommunikation rückt, zeigt der Genussgasthof & Hotel Krutzler besonders gut: Die Gastgeberin Ingrid und die Küchencrew werden vorgestellt und geben persönliche Einblicke in ihre Philosophie und Küchengeheimnisse. Solche nahbaren Portraits schaffen Persönlichkeit und emotionale Nähe – und genau darum geht es, wenn Kulinarik zum Buchungsgrund werden soll. https://www.hotel-krutzler.at/gasthof/kuechengeheimnisse/
- Gästestimmen nutzen: Authentische Bewertungen oder Social Media Posts direkt auf der Website einbinden – wirkt vertrauensbildend.
- Behind the Scenes zeigen: Bildstrecken oder kleine Videos von der Zubereitung oder vom Frühstücksbuffet – machen Lust auf mehr.
Social Media
| Maßnahmen | Empfehlungen / Fokus |
| Reels & Videos in der Küche produzieren | Behind the Scenes, kurze Clips |
| Gastgeber:innen persönlich erzählen lassen | Authentizität & Nähe schaffen |
| Weg der Produkte zeigen (vom Feld auf den Teller) | Regionalität & Nachhaltigkeit sichtbar machen |
| Saisonale Kampagnen & Thementage | Gezielte Bespielung von Anlässen & Food-Trends |
Praxisbeispiel unser Kund:innen
Ein gelungenes Praxisbeispiel für die Verbindung von regionaler Kulinarik, Social-Media-Kommunikation und ganzheitlichem Urlaub liefert das Naturhotel Molzbachhof:
Auf den Social-Media-Kanälen wird gezeigt, wie sich Gäste von einer perfekten Mischung aus Erholung und Genuss angesprochen fühlen – ob im Wirtshaus mit regionalen Spezialitäten oder im Gourmetrestaurant Gaumenkitzel, wo Fine Dining zum Erlebnis wird.
https://www.facebook.com/Molzbachhof
https://www.instagram.com/naturhotel_molzbachhof/
Inspirationen aus der Praxis für Social Media
Klingt einfach – ist grundsätzlich auch einfach.
Denn oft sind es genau die kleinen, echten Momente, die in Erinnerung bleiben. Social Media lebt nicht von Hochglanz und Perfektion, sondern von Geschichten, die berühren und begeistern. Gerade im Bereich Kulinarik bieten sich unzählige Möglichkeiten, um Gäste emotional abzuholen und das Besondere im eigenen Betrieb sichtbar zu machen. Inspiration gibt es genug – man muss sie nur zeigen. Am besten mitten aus dem Leben.
- Social Storytelling: Insta-Post mit der Küchenchef:in beim Apfelstrudel-Füllen – wirkt.
- Erlebnis schaffen: Almverkostung mit Gastgeber:in als Guide – bleibt im Kopf.
- Gästefeedback nutzen: Lob für Frühstück? Screenshot + Bild = Vertrauen & Buchungsanreiz.
- Behind the Scenes: Zeig, wie die Marmelade gekocht wird oder wie das Brot aus dem Ofen kommt – ehrlich, echt, wirkungsvoll.
- Reels mit Produzent:innen: Kurzvideo vom Bio-Bauer, der das Gemüse liefert – Regionalität wird greifbar.
- Tagesgericht als Story: „Heute gibt’s Schwammerlgulasch aus dem Wald hinterm Haus“ – kombiniert Story, Regionalität & Aktualität perfekt.
Wenn du mehr über Social Media Marketing im Tourismus erfahren möchtest, schau gleich hier rein Social Media im Tourismus
Praxisbeispiel unserer Kund:innen
Wie genussvolle Kulinarik wirkungsvoll in Szene gesetzt wird, zeigen Social-Media-Kanäle wie jener von Zum Horst. Mit kreativen Bildern, authentischen Einblicken und der gekonnten Inszenierung ihrer Grünen-Haube-Küche schafft das Team Inspiration und Lust auf mehr. https://www.instagram.com/zumhorst/

Nutze gezielte Online-Kampagnen, um dein kulinarisches Angebot noch stärker hervorzuheben
Laut Kulinarikstudie schätzen österreichische Gäste vor allem die Qualität der Zutaten, während deutsche Gäste besonders die Genussmomente und traditionelle Zubereitung hervorheben. Nutze genau diese Punkte aktiv in deiner Kommunikation!
- Google Ads: Bewirb spezifische Kulinarik-Packages wie Genuss-Wochenenden oder regionale Spezialitäten-Menüs. So erreichst du Gäste genau dann, wenn sie nach kulinarischen Highlights suchen.
- Meta (Facebook & Instagram): Setze gezielte Anzeigen, Stories oder Reels ein, die authentische Geschichten rund um deine regionalen Produkte erzählen. Emotionale Botschaften überzeugen schnell und nachhaltig.
- TikTok: Starte emotional und kreativ in den Kanal, zum Beispiel mit kurzen, lebendigen Clips aus der Küche oder authentischen Verkostungsvideos direkt mit Gastgeber:innen und Produzent:innen. Weitere Informationen zu TikTok im Tourismusmarketing findest du hier TikTok Marketing im Tourismus oder gleich in unserem Blogartikel mit der Frage Mehr Gäste durch TikTok?
Du möchtest deine kulinarische Strategie optimieren?
Dann haben wir, wie immer, die gute Nachricht für dich zum Schluss:
Kostenlose Checkliste für deinen Betrieb:
📝 Kulinarische Positionierung Checkliste als PDF
Zur Kulinarikstudie 2025 auf der Website der Österreich Werbung
Kulinarikstudie 2025
Hast du Fragen oder brauchst Unterstützung?
Melde dich jederzeit – wir freuen uns, gemeinsam mit dir durchzustarten!
https://www.crosseye.at/agentur/team/
Übrigens: Gerade jetzt – wo KIs & Chatbots immer häufiger in der Gästekommunikation eingesetzt werden – lohnt sich eine eigene FAQ-Seite auch für den Bereich Kulinarik. Ob Fragen zu Öffnungszeiten, Allergenen, Frühstückszeiten oder regionalen Produkten – eine übersichtliche FAQ-Seite entlastet dein Team und hilft deinen Gästen schnell weiter. Und Google liebt’s auch. Und die KIs auch 😊.
Hier geht’s zum Blogartikel Braucht dein Hotel wirklich eine FAQ-Seite?


Warum wird Kulinarik immer stärker zum Erlebnis im Tourismus?
Gäste möchten heute mehr als nur gut essen – sie wollen Kulinarik erleben. Kochworkshops, Food-Touren oder gemeinsame Aktivitäten mit Produzent:innen ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen der regionalen Küche. Solche Erlebnisse schaffen emotionale Erinnerungen und machen einen Aufenthalt für viele Gäste besonders.
Warum spielt Regionalität bei Speisen und Getränken eine immer größere Rolle?
Weil Gäste genauer hinschauen als früher. Sie möchten wissen, woher Produkte kommen, wer dahintersteht und was eine Region kulinarisch besonders macht. Für Betriebe ist das eine große Chance: Wer Herkunft, Qualität und Geschichten sichtbar macht, schafft Vertrauen und hebt sich klarer von austauschbaren Angeboten ab.
Wie können Hotels Kulinarik noch stärker als Erlebnis sichtbar machen?
Nicht nur über die Speisekarte, sondern über das gesamte Urlaubserlebnis. Das kann ein gemeinsames Strudelziehen sein, ein Frühstück mit Produkten aus der Region, ein Besuch bei Produzent:innen oder ein besonderer Signature-Drink an der Bar. Entscheidend ist, dass Kulinarik nicht nur serviert, sondern erlebbar gemacht wird.

Warum ist ist Kulinarik ein wichtiger Buchungsgrund im Tourismus?
Viele Gäste verbinden Reisen mit regionalen Genussmomenten. Studien zeigen, dass ein großer Teil der Urlauber bewusst Destinationen wählt, die für ihre Kulinarik bekannt sind. Authentische Gerichte, lokale Produzenten und traditionelle Gastronomie schaffen emotionale Erlebnisse und können die Entscheidung für eine Region oder ein Hotel maßgeblich beeinflussen.
Wie können Hotels ihre Kulinarik besser vermarkten?
Hotels sollten ihre Kulinarik nicht nur als Angebot, sondern als Erlebnis kommunizieren. Dazu gehören Storytelling über Produzenten, Einblicke in die Küche, regionale Herkunft der Zutaten und authentische Bilder oder Videos. Besonders wirkungsvoll ist eine Kombination aus Website-Inhalten, Social Media und buchbaren Genuss-Erlebnissen.
Welche kulinarischen Inhalte funktionieren besonders gut im Tourismusmarketing?
Besonders gut funktionieren Inhalte, die echte Menschen und Geschichten zeigen. Dazu gehören Produzentenportraits, Rezepte mit regionalem Bezug, Behind-the-Scenes aus der Küche, Verkostungen oder traditionelle Gerichte. Solche Inhalte erzeugen Emotionen, stärken die regionale Identität und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Gäste sich für eine Buchung entscheiden.
[…] 🔗 Hier geht’s zum Blogartikel […]
[…] Thema KI im Tourismus hat meine Kollegin Magdalena einen ganz wunderbaren Blogartikel geschrieben KI im Tourismus – Fluch oder…
[…] Sie gezielt an technischen Optimierungsgrundlagen für KI-Crawler. Dies umfasst eine Reduzierung der Ladezeiten, Bereinigung des Websitecodes und […]
Liebe Alexandra, lieber Dietmar! So nette Worte zu lesen, freut uns natürlich besonders. Danke für die gute Zusammenarbeit und auf…
Liebe Crosseye Team, fühlen uns perfekt und kompetent begleitet, weiter so! 🙂 Herzlichen Dank für die wertschätzende Zusammenarbeit! Eure Alexandra…