Du bist entweder eine Empfehlung – oder du existierst nicht
Die Suche in Google Maps verändert sich gerade grundlegend – und das schneller, als viele denken.
Mit Ask Maps entwickelt sich Google Maps von einer klassischen Suchmaschine hin zu einer Empfehlungsmaschine.
Und das alles ohne große Ankündigung, ohne Pressekonferenz. Das Rollout hat bereits gestartet nämlich in Amerika und Indien. Es ist also jetzt nur mehr eine Frage der Zeit, bis es auf unseren Mobilgeräten angekommen ist. Kein neues Feature, keine zusätzliche App, sondern eine Änderung in Google Maps, das wir alle laufend nutzen.
Für Tourismusbetriebe bedeutet das: Wenn Google deinen Betrieb nicht versteht, wirst du künftig schlicht nicht mehr angezeigt.

Von der Suche zur Empfehlung – was sich konkret verändert
Bisher war die Logik einfach: User:innen suchen und bekommen viele Ergebnisse. Dann beginnen sie zu vergleichen, zu klicken, zu schauen.
Jetzt übernimmt Google genau diesen Schritt. Ask Maps versteht die Suchanfrage, kombiniert mehrere Anforderungen gleichzeitig und trifft eine Vorauswahl. Übrig bleiben nur Betriebe, die wirklich zur Situation passen. Ask Maps ist keine neue App und auch kein neues Tool, sondern das neue Google Maps.
Gerne der Link zum Google Blog mit den ersten Informationen https://blog.google/products-and-platforms/products/maps/ask-maps-immersive-navigation/
| Google Maps (bisher) | Ask Maps (neu) |
|---|---|
| Café in meiner Nähe | Café in meiner Nähe mit Sitzgarten und Eiskarte, jetzt geöffnet |
| viele Ergebnisse | wenige, gezielte Vorschläge |
| manuelle Auswahl | Google trifft Vorauswahl |
| Vergleich notwendig | schnelle Entscheidung, weil die Ergebnisse auf meine Eingabe abzielen |
Wie entscheidet Google, wer angezeigt wird?
Man kann sich das wie ein Matching-System vorstellen: Google analysiert die Suchanfrage, zerlegt sie in einzelne Anforderungen und gleicht diese mit vorhandenen Informationen ab.
Dann passiert etwas Entscheidendes: Nicht der „beste Betrieb allgemein“ gewinnt sondern der am besten passende Betrieb für diese konkrete Anfrage
Ein Beispiel:
Eine Person sucht: „Café mit Sitzgarten und Eiskarte, jetzt geöffnet“
Was passieren kann und wird:
- Ein Café mit Top-Bewertungen, aber ohne Hinweis auf Sitzgarten → wird nicht angezeigt
- Ein Café mit etwas weniger Bewertungen, aber klaren Infos („Gastgarten“, „hausgemachtes Eis“) wird empfohlen
Warum? Weil Google Inhalte bewertet – nicht nur Sterne.

Woher nimmt Google die Informationen?
Google kombiniert mehrere Datenquellen:
- Google Business Profile (Attribute, Öffnungszeiten, Leistungen)
- Website (Inhalte, Zielgruppen, Beschreibungen)
- externe Plattformen wie Booking, Tripadvisor etc.
Die wichtigste Erkenntnis dabei:
- Deine Website liefert den Kontext
- dein Google Business Profile liefert die Struktur
- Bewertungen liefern die Sprache der Gäste
Und genau aus dieser Kombination entsteht die Entscheidung.
Du willst wissen, wie deine Sichtbarkeit in Such- und KI-Systemen ist? Alle Informationen rund um GEO haben wir gerne zusammengefasst und einen Sichtbarkeitscheck entwickelt GEO & Sichtbarkeit
Typische Suchanfragen – und was du für Ask Maps liefern musst
| Suchanfrage | Was dein Betrieb liefern muss |
|---|---|
| Hotel mit Pool für Familien | Pool + Familienangebote + klare Beschreibung |
| Restaurant Küche jetzt geöffnet | Öffnungszeiten + Küchenzeiten |
| Hotel Nähe Bahnhof | genaue Lage + Beschreibung |
| Café mit Sitzgarten | Attribut + Beschreibung + passende Bilder |

Du musst jetzt handeln. Nicht nachher. Nicht morgen.
Jetzt wird’s praxisnah – genau hier liegt dein größter Hebel.
1. Google Business Profile vollständig pflegen
Zuerst muss dein Google Brancheneintrag verifziert werden. Alle Informationen dazu findest du in unserem Blogartikel zur Verifikation.
Das ist deine wichtigste Grundlage. Alle verfügbaren Attribute und Inhalte sollten gepflegt sein – besonders im Tourismus, wo viele Details entscheidend sind.
Wichtig zu wissen: Je nach Kategorie stehen dir unterschiedliche Bereiche, Attribute und Funktionen zur Verfügung. Nicht jeder Betrieb sieht in der Bearbeitungsoberfläche des Google Business Profile das Gleiche – und genau deshalb lohnt es sich, wirklich jeden Bereich einmal durchzugehen.
Du hast ein Google Business Profile Duplikat? In unserem Blogartikel über Google Maps Duplikate beschreiben wir, wie diese entstehen und was du dagegen tun kannst.
Unser Tipp aus der Praxis:
Schau dir dein Profil Schritt für Schritt an und prüfe, was es alles gibt – oft bleiben Funktionen ungenutzt, einfach weil man sie nicht kennt. Ja, das ist aufwendig und ja, das ist teilweise mühsam. Aber genau diese Details entscheiden künftig darüber, ob du angezeigt wirst – oder nicht. Aber es zahlt sich aus, vertraut uns!
Wenn Informationen fehlen, kann Google sie nicht berücksichtigen – selbst wenn sie für deine Gäste entscheidend wären.

2. Öffnungszeiten sind nicht genug
Ein häufiger Fehler ist, dass nur die allgemeinen Öffnungszeiten eingetragen werden.
Doch entscheidend sind:
- Küchenzeiten
- Frühstückszeiten
- Abholung
- spezielle Services
Denn bei Suchanfragen wie „Restaurant mit Küche jetzt geöffnet“ werden nur jene Betriebe angezeigt, die genau diese Informationen hinterlegt haben.

3. Inhalte aktiv steuern
Nicht nur reagieren – aktiv gestalten.
Was hilft:
- Beiträge mit Atmosphäre und Besonderheiten
- Angebote gezielt kommunizieren
- Inhalte regelmäßig ergänzen
- Leistungen aktiv nutzen

Neben deinem Google Business Profil ist auch der Bing Business Eintrag sehr wichtig. Alle Informationen zu Bing for Business findest du gerne in unserem Blogartikel.
Der größte Fehler, den wir aktuell sehen
Viele Betriebe glauben, sie sind gut aufgestellt, weil sie auf Google Maps sichtbar sind. Doch genau hier liegt das Problem. Sichtbarkeit allein reicht nicht mehr aus.
Unvollständige Profile, fehlende Inhalte oder zu wenig Details führen dazu, dass Betriebe bei konkreten Suchanfragen nicht berücksichtigt werden.
Was ist noch zu tun?
Neben den Basics im Google Business Profile gibt es noch ein paar entscheidende Hebel, die oft unterschätzt werden:
Bewertungen aktiv steuern
Motiviere deine Gäste, konkrete Erfahrungen zu teilen. Begriffe wie „ruhige Lage“, „großer Gastgarten“ oder „perfekt für Familien“ helfen Google dabei, deinen Betrieb besser einzuordnen.
Wie du dir mit KI Unterstützung holen kannst, liest du gerne in unserem Blogartikel zu MARA.
Website als Basis nutzen
Deine Website liefert den Kontext. Hier kannst du klar zeigen, für wen dein Betrieb gedacht ist, welche Stärken du hast und in welchen Situationen du die beste Wahl bist.
Wie du eine sichtbare und technisch starke Website entwickelst beantworten wir gerne hier: Deine Website für den Tourismus
Auf Plattformen präsent sein
Google greift auch auf externe Quellen zurück. Buchungsplattformen, Bewertungsseiten oder regionale Portale liefern zusätzliche Inhalte und Signale.
Wenn du deine Einträge plattformübergreifend sauber halten willst, passt unsere Leistung Web Listings ideal.

Du hast Fragen rund um Ask Maps?
Melde dich gerne bei mir!
Edda Meraner
Projektteam- & Büroleitung
Und ganz wichtig:
Ask Maps ist kein Feature, das du „aktivieren“ kannst oder ein kleines Update. Es ist eine Entwicklung, auf die du dich vorbereiten musst.
Je klarer, vollständiger und aktueller deine Inhalte sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du künftig empfohlen wirst.
Noch als Tipp: Hier geht’s zum Blogartikel zum Google Business Profile
Die gute Nachricht ganz zum Schluss 😉
Wer sich jetzt vorbereitet, hat einen echten Vorsprung. Denn viele Betriebe sind noch nicht soweit – und genau darin liegt deine Chance.
Wir unterstützen dich gerne dabei, deinen Betrieb fit für Ask Maps zu machen – von der Analyse bis zur konkreten Umsetzung. Melde dich gerne bei uns! Und wie immer: Kontaktiere uns gerne, wenn Fragen offen geblieben sind 😊
Aktuell gibt es Förderungen für deine Online-Beratung!

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Was ist Ask Maps und warum ist es wichtig?
Ask Maps ist eine KI-gestützte Weiterentwicklung der Google Maps Suche, bei der Nutzer:innen ihre Bedürfnisse in natürlicher Sprache formulieren. Statt vieler Ergebnisse zeigt Google nur noch wenige, passende Empfehlungen. Für Betriebe bedeutet das: Sichtbarkeit hängt davon ab, wie klar und vollständig die eigenen Inhalte aufbereitet sind.
Warum wird mein Betrieb in Ask Maps nicht mehr angezeigt?
Mit Ask Maps entscheidet Google anhand konkreter Suchanfragen, welche Betriebe passen. Wenn wichtige Informationen wie Leistungen, Öffnungszeiten oder Beschreibungen fehlen oder unklar sind, kann dein Betrieb nicht berücksichtigt werden – selbst wenn er eigentlich perfekt passen würde.
Was kann ich konkret tun, um weiterhin sichtbar zu bleiben?
Das Google Business Profile muss vollständig gepflegt und klar strukturiert sein. Dazu gehören alle relevanten Attribute, verständliche Inhalte, aktuelle Öffnungszeiten sowie aussagekräftige Bewertungen. Nur wenn Google deinen Betrieb richtig einordnen kann, wirst du bei passenden Suchanfragen auch empfohlen.
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